Skulptur am Hang · Kaufbeuren

Das Grundstück besticht durch seinen fantastischen Blick über die Stadt Kaufbeuren hinaus in die Allgäuer Berglandschaft.

Nach dem Abbruch des bestehenden Einfamilienhauses wurde – in enger Zusammenarbeit mit den Bauherren – ein Gebäude entwickelt, das mit versetzten Ebenen und klar definierten Nutzungseinheiten der Familie – einem Generationenhaus ähnlich – über lange Jahre ausreichend Raum bieten wird.

Der Eingangsbereich definiert sich über die Eingangshalle mit direktem Anschluss an die großzügige Garage, dem Abstellraum und der „Belle Etage“. Hier befinden sich der Wohn-, Ess- und Küchenbereich. Diese Ebene öffnet sich mit einer großzügig geplanten Panoramaverglasung über der vorgelagerten Loggia und ermöglicht den freiem Blick in Richtung Alpenmassiv.

Im Split Level – versetzt zur Eingangsebene – liegt auf dem Niveau des Hauptgartens der Kinderbereich mit Schlafen, Spielen und dem Kinderbad. Ein weiteres Halbgeschoss tiefer, liegt der Masterbereich der Eltern mit offener Raumfolge von Schlafen, Ankleiden, Bad und dem Wellnessbereich. Hier wird nicht zuletzt durch die Aussicht in einen Kiesgarten mit Wasserbecken und der anschließenden dichten Begrünung das „Abschalten“ leicht gemacht.

Das Gebäude ist im Niedrigenergiestandard geplant. Auf natürliche Baustoffe wurde größter Wert gelegt. Der Idee der Holzskulptur schuldend, wurde das Haus mit Schindeln verkleidet.

 

Bilder (c) Dagmar Flex